Stellarium, 1. Teil (eine Sternkarte als Computerprogramm)

Icon von StellariumDieser und die nächsten beiden Artikel handeln vom Computerprogramm Stellarium, einer interaktiven Sternkarte für den Computer.

1. Teil: Eine Sternkarte als Computerprogramm (dieser Artikel)

– Was ist „Stellarium“?

– Wo bekomme ich „Stellarium“ her?

2. Teil: Wie geht man damit um?

– Wie arbeite ich mit „Stellarium“?

3. Teil: Was kann ich sonst noch damit machen?

 

Was ist „Stellarium“?

Als ich ein Kind war, bekam ich von einem meiner Onkel eine Sternkarte aus Karton geschenkt. Das war eine runde blaue Scheibe, auf der ein weißer Ring befestigt war, den man drehen konnte. Auf der blauen Scheibe waren viele Punkte und Linien, die im dunkeln geleuchtet haben, die Sternbilder. Allerdings konnte ich mit der Bedienungsanleitung als 6 oder 7-jähriger nicht wirklich was anfangen. Außerdem hatte ich niemanden, der mir die Karte erklären oder die Sternbilder am Himmel zeigen konnte. Also kam es, wie es kommen musste … die Karte verschwand für immer in der Schublade.

Sternkarten am PC

Heute gibt es PCs und Computerprogramme. Daher bietet es sich an, Sternkarten auf dem PC anzuzeigen. Das ist anschaulicher und leichter zu bedienen. Außerdem braucht man dann keinen Helfer mehr, der einem die entsprechenden Konstellationen am Himmel zeigen kann, da das Bild auf dem Monitor gleich der Himmelsicht entsprechen kann.

Ein Programm, dass das leisten kann (es gibt sicher noch viele andere) ist Stellarium.
 

Warum gerade Stellarium?

Stellarium hat einige Vorteile:

  • Es ist sogenannte freie Software. Das heißt, für den privaten Gebrauch ist das Programm völlig kostenlos.
  • Es ist OpenSource. Das heißt, der Quellcode des Programms steht jedem zur Verbesserung oder Anpassung an die eigenen Bedürfnisse zur Verfügung.
  • Es hat eine hohe Qualität. Es gibt sogar ganze Sternwarten, die komplett mit diesem Programm gesteuert werden.
  • Es wächst mit. Am Anfang kann man damit einfach mal gucken, welche Sternbilder gerade zu sehen sind, am Ende kann man damit aber auch sein Highend-Teleskop automatisch ausrichten lassen.

 

Wo bekomme ich „Stellarium“ her?

Wie schon gesagt, kann man Stellarium völlig frei und legal herunterladen. Die Downloads findet man am oberen Rand der Seite www.stellarium.org. Dort einfach das entsprechende Betriebssystem (Linux, MacOS X, Windows 32-bit oder Windows 64-bit) anklicken und schon beginnt der Download. Solltet Ihr, so wie ich, Linux verwenden, schaut erst im Paketmanager Eurer Distribution, ob das Programm nicht sowieso schon enthalten ist.

Falls Ihr Euch nicht sicher seit, wie Ihr das Programm nach dem Download installieren sollt, fragt einfach jemandem, der Euch sonst auch am Rechner hilft (ich möchte hier nicht auf die Unterschiede bei der Installation auf Windows, Linux und Apple eingehen).

Beim nächsten Mal, im zweiten Teil, erzähle ich Euch dann, wie ich mit dem Programm umgehe.


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